Erfolgreiche Teilnahme am Herrenberger Katastrophenschutztag

!Sechstklässler für den Ernstfall sensibilisiert!

 

Erstmals fand am 10.06.2026 der zentrale Katastrophenschutztag aller 6. Klassen gemeinsam statt. Unter der Leitung der Stadt Herrenberg als Schulträger sowie der örtlichen Feuerwehr lernten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule praxisnah, wie man im Ernstfall richtig handelt, sich selbst schützt und anderen hilft.

Hintergrund: Seit dem Schuljahr 2023/24 ist das Thema Katastrophenschutz und der damit verbundene Katastrophenschutztag unverzichtbarerer Teil des Bildungsplans in Baden-Württemberg. Der bis zuletzt schulintern durchgeführte Aktionstag wurde in diesem Jahr erstmals für alle Schülerinnen und Schüler der Herrenberger 6. Klassen zentral auf dem Gelände rund um die Stadthalle organisiert und soll zukünftig fester Bestandteil jährlicher Aufklärungsarbeit werden.

Vorbereitend lernten die SuS unserer 6a und 6b im Unterricht, was eine Katastrophe ist und welche Auslöser und Folgen es gibt. Das Interesse hierbei war groß, mögliche Folgen von Sturm, Feuer oder Unwetter kennenzulernen und dabei mehr über Stromausfälle, Energieengpässe, Versorgungsnotstände oder Evakuierungen zu erfahren. In all diesen Fällen können Hilfsorganisationen wie die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder das Deutsche Rote Kreuz – unter der Führung des Bevölkerungsschutzes – zum Einsatz kommen.

Am Aktionstag selbst wurde das notwendige Wissen über Katastrophenschutz, Selbsthilfe sowie das Ehrenamt vor Ort erweitert und praxisnah vermittelt. An verschiedenen Stationen von Feuerwehr, DLRG, THW und DRK konnten die Sechstklässler von Frau Korte und Frau Halder selbst aktiv werden, spannende Ausrüstung erkunden und selbstverständlich Fragen rund um das Thema Katastrophenschutz – an die beteiligten Mitglieder der Hilfsorganisationen – persönlich stellen. Exemplarisch konnte das Rettungsboot der DLRG besichtigt, Rettungsaufbauten der Feuerwehr kennengelernt, Verbände selbst angelegt oder Sandsäcke beim THW gefüllt werden.

Aktuelle Entwicklungen tragen zunehmend dazu bei, Auswirkungen von Krisen oder Schadensereignissen mehr ins Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen zu rufen. Umso wichtiger ist es, sie frühestmöglich für solche Situationen zu sensibilisieren, mögliche Handlungsoptionen an die Hand zu geben und die Leitidee „Hilfe zur Selbsthilfe“ praxisnah zu fördern.

Vogt-Heß-Bote

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Deutsche Bahn an der Vogt-Heß-Schule: Frauen zeigen vielfältige Ausbildungsberufe in Workshop zum Weltfrauenmonat

Im Rahmen des Weltfrauenmonats der Deutschen Bahn fand am Montag, den 9. März 2026, an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule Herrenberg bereits zum zweiten Mal ein besonderer Workshop zur Berufsorientierung im Rahmen der seit 2024 bestehenden Kooperation statt. Anlass ist der internationale Weltfrauentag, den die Deutsche Bahn über einen ganzen Monat hinweg mit verschiedenen Aktionen begleitet. Ziel der Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schülern Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen und insbesondere Frauen in verschiedenen Ausbildungsberufen sichtbar zu machen.

Zu Gast waren neben den Recruiter:innen Margarete Reis, Nadine Pfister, Fabian Mauderer, mehrere weibliche Auszubildende aus verschiedenen Regionen Baden-Württembergs. Nach einem gemeinsamen Auftakt arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen weiter. In wechselnden Workshop-Stationen berichteten die weiblichen Auszubildenden aus ihrem Arbeitsalltag, erzählten von ihrem Weg in die Ausbildung und beantworteten zahlreiche Fragen rund um Aufgaben, Anforderungen und Erfahrungen in ihren Berufen.

Dabei wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn sind. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in Berufe wie Mechatroniker:in, Kauffrau für Verkehrsservice, Zugverkehrssteuer:in oder Lokführer:in im Fernverkehr. Neben Informationen zur Ausbildung standen vor allem persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt: Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Herausforderungen gibt es? Und warum haben sich die Auszubildenden für ihren jeweiligen Beruf entschieden?

Auch praktische Elemente gehörten zum Programm. So konnten die Schülerinnen und Schüler im Workshop „Starke Drähte, starke Frauen“ selbst aktiv werden und kleine Drahtherzen anfertigen, während sie mehr über den Beruf der Mechatroniker:in erfuhren. In einem weiteren Workshop diskutierten die Jugendlichen gemeinsam mit den Recruitern und Auszubildenden über Rollenbilder und Vorurteile in der Berufswelt. Dabei wurde deutlich, dass viele Berufe noch immer mit bestimmten Klischees verbunden sind – und wie wichtig es ist, diese aufzubrechen.

Schulleiterin Pamela Placzek betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die schulische Arbeit: „„Berufsorientierung bedeutet für uns mehr als die Vorbereitung auf einen Abschluss. Sie ist ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Junge Menschen sollen ihren Weg nach ihren Interessen und Stärken wählen – nicht nach Rollenbildern. Deshalb schaffen wir bewusst Räume, in denen Schülerinnen und Schüler vielfältige Berufsbilder kennenlernen und eigene Perspektiven entwickeln können.“

Auch Maximilian Randak, zuständige Lehrkraft für die Berufsorientierung, hob die Relevanz des Projekts hervor: „Klischeefreie Berufswahl ist Teil unseres Berufsorientierungskonzepts. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir unsere Schüler*innen bei der Teilnahme am Girls‘ Day und Boys‘ Day unterstützen sowie allen Schüler*innen möglichst viele Berufsfelder durch Projekte oder Workshops näherbringen und auch das Thema Vorurteile zum bestimmten Berufen explizit behandelt wird. Umso hilfreicher ist es für unsere Schüler*innen, wenn Kooperationspartner wie die Deutsche Bahn dieses Thema in Form eines solchen Tages bei uns vor Ort regelmäßig thematisieren.“

„Uns ist wichtig, jungen Menschen früh zu zeigen, wie vielfältig die Berufsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn sind – und dass jede und jeder seinen eigenen Weg gehen kann, unabhängig von klassischen Rollenbildern“, erklärt Fabian Mauderer, Community Recruiter bei der Deutschen Bahn. „Gerade persönliche Begegnungen mit unseren Auszubildenden helfen dabei, Berufe greifbar zu machen und Mut zu geben, auch neue oder vielleicht unerwartete Wege einzuschlagen.“

Zum Abschluss des Vormittags kamen alle Teilnehmenden noch einmal zusammen, um ihre Eindrücke auszutauschen. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll direkte Begegnungen mit Auszubildenden für eine realistische und offene Berufsorientierung sein können – und wie wichtig es ist, junge Menschen dazu zu ermutigen, ihren eigenen beruflichen Weg unabhängig von Rollenbildern zu wählen.

 

Einschulung an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule – „Mutig und stark“ ins neue Abenteuer

Herrenberg. Am vergangenen Samstag war es endlich so weit. 80 neue Erstklässlerinnen und Erstklässler wurden feierlich an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule willkommen geheißen. Unter dem Motto „Mutig und stark“ starteten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien in einen neuen Lebensabschnitt.

Der Tag begann um 9.30 Uhr mit einem Einschulungsgottesdienst in der St. Martinskirche. Dort griff das Musikteam der Kirche das Motto mit kindgerechten Liedern auf und sorgte für eine fröhliche und gleichzeitig festliche Stimmung. Auch die kleinen Geschenke zum Start ins Schulleben wurden von den Kindern freudig angenommen.

Im Anschluss versammelten sich alle in der Aula, wo die Zweitklässler ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler mit dem Lied „Herzlich willkommen“ begrüßten. Besonders beeindruckend war, mit wie viel Mut und Selbstbewusstsein die Kinder der zweiten Klassen vor großem Publikum auftraten – ein schöner Beweis dafür, dass man schon nach einem Jahr an der Schule an seinen Aufgaben wächst und stärker wird.

Nach einer kurzen Ansprache der Schulleitung erklang die Schulhymne, bevor die Erstklässler mit ihren neuen Lehrerinnen ihre Klassen kennenlernen durften. Dort erlebten sie ihre erste Unterrichtsstunde.

Währenddessen kamen die Eltern und Begleiter in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch. Bei Kaffee und Kuchen, organisiert von den Eltern der Zweitklässler und unterstützt von vielen Lehrkräften, entstand schnell ein lebendiger Austausch. Die Nachfrage war so groß, dass das Kuchenbuffet der Elternvertreter restlos ausverkauft war. Vielen Dank für das starke Engagement unserer Elternschaft!

Insgesamt wurden die neuen Schülerinnen und Schüler auf fünf Klassen verteilt – drei reine erste Klassen, eine jahrgangsgemischte Klasse sowie eine Außenklasse der Albert-Schweitzer-Schule in Stuttgart-Rohr.

Die Einschulungsfeier zeigte eindrucksvoll, wie Gemeinschaft, Mut und Stärke an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule gelebt werden – Werte, die den neuen Erstklässlern nun auf ihrem Weg durch die Schulzeit begleiten werden.

Blick hinter die Kulissen eines Vier-Sterne-Hotels: Klasse 9A zu Besuch im Gasthof Hasen

Herrenberg. Seit Anfang des Jahres besteht eine neue Bildungspartnerschaft zwischen der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule und dem Ringhotel Gasthof Hasen in Herrenberg. Nach ersten Unterrichtseinheiten in anderen Klassen war nun die Klasse 9A vor Ort zu Gast – und erhielt spannende Einblicke in die vielseitige Welt der Hotellerie.

Herzlich empfangen wurden die Schülerinnen und Schüler von Hotelinhaber Arnold Nölly und Sabrina Nölly. In einer kurzweiligen Präsentation stellten sie das traditionsreiche Haus vor, sprachen über die Werte des Familienbetriebs und informierten über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten – unter anderem im Bereich Hotelfach und Gastronomie.

Im Anschluss folgte eine ausführliche Führung durch das Haus: vom Lager über Gästezimmer und Suite bis hin zum stilvollen Weinkeller und den modern ausgestatteten Tagungsräumen. Die Jugendlichen erfuhren dabei unter anderem, wie viel ein Zimmer kosten muss, um wirtschaftlich zu sein, welche Investitionen bei Renovierungen anfallen und welche Kriterien ein Hotel erfüllen muss, um mit vier Sternen ausgezeichnet zu werden.

Zum Abschluss wurde es praktisch: Unter fachkundiger Anleitung mixten alle Schülerinnen und Schüler ihren eigenen alkoholfreien Cocktail namens „Sunfire“ – mit sichtbarem Spaß und echtem Bar-Feeling.

„Wir sind sehr dankbar für die Zeit und Offenheit, mit der uns Familie Nölly empfangen hat“, betont Maximilian Randak, der an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule für die Bildungspartnerschaften zuständig ist. „Mit der Hotellerie und Gastronomie ist nun eine weitere wichtige Branche in unserem Netzwerk vertreten – und eröffnet unseren Schüler*innen neue berufliche Perspektiven.“ Auch Schulleiterin Pamela Placzek ist erfreut über die neue Partnerschaft: „Solche Einblicke in den Berufsalltag sind für unsere Schüler*innen sehr wertvoll – die Zusammenarbeit mit dem Gasthof Hasen ist ein echter Gewinn.“

Arnold Nölly hebt die Bedeutung der Einblicke in die Hotellerie für junge Menschen hervor: „Wir freuen uns immer, jungen Menschen Einblicke in die vielfältigen Abläufe unseres Hotels zu geben. Die Betriebsbesichtigung war eine großartige Gelegenheit, unsere Branche vorzustellen und die vielen Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen. Es ist uns wichtig, die nächste Generation für die Hotellerie und Gastronomie zu begeistern. Wir hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler einen interessanten und informativen Tag bei uns verbracht haben und vielleicht sogar die ein oder andere Inspiration für ihre zukünftige Berufswahl mitnehmen konnten.“

Für die 9A war es ein gelungener Vormittag mit einem abwechslungsreichen Mix aus Theorie, Praxis und vielen neuen Perspektiven.

Bildungspartner unterstützen das Lerntagebuch der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule

Der Förderverein der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule freut sich über fünf zweckgebundene Spenden für das Lerntagebuch im kommenden Schuljahr, das alle Schülerinnen und Schüler kostenlos erhalten.
Abermals spendeten der Kunststoffverarbeiter Ensinger GmbH mit Sitz in Nufringen (500 €), das Logistikunternehmen Dachser SE mit Sitz in Rottenburg (350 €) und der Heizungs- und Klimatechnikbetrieb Brösamle mit Sitz in Gültstein (150 €).
Neue Spenden erhielt die Vogt-Heß-Schule durch die neuen Kooperationspartner Hotel Gasthof Hasen (250 €) sowie HABA Plattenservice (250 €).

Maximilian Randak, zuständig für die Berufsorientierung und Kooperationspartner der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule, freut sich über die finanzielle Unterstützung:
„Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnern für ihre Spenden. Damit unterstützen sie letztlich unsere pädagogische Arbeit mit dem Lerntagebuch und sind gleichzeitig auch im Hinblick auf die Berufswahl unserer Schüler*innen präsent.“

Ebenso dankbar ist Schulleiterin Pamela Placzek:
„Dank der großzügigen Spenden unserer Bildungspartner können wir weiterhin Bildungschancen schaffen, Wissen vermitteln und die Zukunft unserer Gemeinschaft positiv gestalten. Wir sind dankbar für ihr Engagement und Vertrauen.“

Weltfrauenmonat
Die Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule legt großen Wert darauf, ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Ein zentraler Baustein dabei sind unsere zahlreichen Bildungspartnerschaften mit Unternehmen wie der Deutschen Bahn, Ensinger, Lidl, Dachser und vielen weiteren regionalen und überregionalen Betrieben.
Ein aktuelles Beispiel unserer erfolgreichen Kooperationen ist ein Workshop mit der Deutschen Bahn, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 wertvolle Einblicke in technische und handwerkliche Berufe gewinnen konnten. In interaktiven Stationen wurde nicht nur praktisches Wissen vermittelt, sondern auch mit Vorurteilen und Rollenklischees aufgeräumt. Besonders erfreulich: Unsere Schülerinnen bewiesen bei den technischen Aufgaben großes Geschick und zeigten, dass sie für Berufe in der Elektrotechnik oder als Lokführerin bestens geeignet sind.
Dass unsere Berufsorientierung greifbare Erfolge zeigt, beweisen ehemalige Schülerinnen und Schüler, die heute bei der Deutschen Bahn als Lokführer oder Gleisbauer arbeiten. Solche Erfolgsgeschichten motivieren unsere aktuellen Jahrgänge, ihren eigenen Weg mit Selbstbewusstsein und Neugier zu gehen.
Neben Veranstaltungen wie diesen bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Berufsorientierung:
✔ Pflichtpraktika in Klasse 8 und 9
✔ Bewerbungstrainings und Beratungsgespräche
✔ Besuche von Ausbildungsmessen
✔ Regelmäßige Workshops und Kooperationen mit Unternehmen
Unser Ziel ist es, unseren Schulabgängern ein möglichst breites Spektrum an beruflichen Perspektiven aufzuzeigen und sie dabei zu unterstützen, ihren individuellen Weg zu finden. Wir danken allen Partnerunternehmen für ihre wertvolle Unterstützung und freuen uns darauf, auch in Zukunft spannende Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen.
Unsere Partnerunternehmen (Auswahl):
•Deutsche Bahn
•Ensinger
•Lidl
•Dachser
•Bäckerei Baier
•Quadrex
•Mercedes
•Haba
•Hotel Hasen
Gemeinsam für eine starke Zukunft!